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Feminella® Hereditum® Studien

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Studienbeschreibungen

Studie zur Reduktion von Staphylokokken in der Muttermilch bei Frauen mit Brustschmerzen
98 stillende Frauen mit Brustschmerzen und erhöhter Anzahl an Staphylokokken in der Muttermilch wurden in die Studie von Maldonado-Lobón 2015* aufgenommen und in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Die Frauen erhielten täglich über einen Zeitraum von drei Wochen entweder Lactobacillus fermentum oder Maltodextrin als Placebo. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Einnahme von Lactobacillus fermentum zur signifikanten Abnahme der Anzahl an Staphylokokken in der Muttermilch beiträgt. Die Schmerzreduktion war ebenfalls signifikant höher in der Lactobacillus fermentum Gruppe im Vergleich zur Placebo Gruppe.

* J.A. Maldonado-Lobón et al. Lactobacillus fermentum CECT 5716 reduces Staphylococcus load in breastmilk of lactating mothers suffering from breast pain: a randomized controlled trial. Breastfeeding Medicine. 2015

Studie zur antibakteriellen Wirksamkeit von Laktobacillen
Die antibakteriellen Eigenschaften von vier Laktobazillenstämmen, extrahiert aus der Muttermilch, wurden in der Studie von Olivares 2005* untersucht. Unter diesen befand sich auch der in Feminella® Hereditum® enthaltene Lactobacillus fermentum. Die Untersuchung fand an Mäusen statt, die mit Salmonella choleraesius infiziert waren. Zwei Wochen vor und nach der Infektion erhielten die Mäuse Milch mit unterschiedlichen Lactobazillen. Eine Kontrollgruppe erhielt normale Milch. Während nur 10 Prozent der Mäuse in der Kontrollgruppe überlebten, lag die Überlebensrate der mit laktobazillenhältigen Milch gefütterten Mäuse je nach Bakterienstamm bei 50 bis 80 Prozent. in vivo und in vitro Untersuchungen der Mäuse bestätigten die antibakterielle Wirkung der Laktobazillen.

* M. Olivares et al. Antimicrobial potential of four Lactobacillus strains isolated from breast milk. Journal of Applied Microbiology. 2005

Studie der Wirksamkeit von Laktobazillen gegen Staphylokokken in der Muttermilch
Die Wirkung verschiedener Mikroorganismen gegen Staphylococcus aureus in der Muttermilch wurde in der Studie von Heikkilä 2003* untersucht. 509 Isolate aus Milchproben von 40 gesunden Frauen wurden auf Mikroorganismen untersucht. Besonderes Augenmerk galt dabei den antibakteriellen Aktivitäten gegenüber Staphylococcus aureus, dem Hauptverursacher von Brustentzündungen. Dabei wurden verschiedene Bakterienstämme gefunden, die das Wachstum von Staphylococcus aureus unterdrückten. Am wirksamsten waren Laktobazillen.

* M.P. Heikkilä et al. Inhibition of Staphylococcus aureus by the commensal bacteria of human milk. Journal of Applied Microbiology. 2003

Präventionsstudie mit Lactobacillus fermentum
292 Frauen wurden kurz nach der Geburt in die Studie aufgenommen und in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt täglich über einen Zeitraum von 16 Wochen je eine Kapsel mit Lactobacillus fermentum, während die andere Gruppe Maltodextrin als Placebo einnahm. Hurtado* konnte in dieser Studie 2015 nachweisen, dass die präventive Einnahme von Lactobacillus fermentum während der Stillzeit die Inzidenz einer Mastitis um 48% senken kann.

* J. A. Hurtado et al. Consumption of Lactobacillus fermentum CECT 5716, a human milk probiotic strain, prevents lactational mastitis development in lactating women. 11th Congress of the European Society of Gynecology. Poster Presentation. 2015

Studie zur Wirksamkeit von Lactobacillus fermentum bei Brustentzündungen
Die Wirksamkeit von Lactobacillus fermentum wurde in der Studie „Treatment of infectious mastitis during lactation: antibiotics versus oral administration of Lactobacilli isolated from breast milk“ von Arroyo 2010* untersucht und mit der von Antibiotika verglichen. Dazu wurden 352 stillende Frauen, die an einer mittelgradigen Brustentzündung litten, auf unterschiedliche Weise behandelt. Der Nachweis der Bakterien, die für die Entstehung einer Brustentzündung verantwortlich sind und das Vorhandensein von Brustschmerzen waren Einschlusskriterien. Die Frauen wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert. Gruppe A (124 Frauen) wurde 21 Tage lang mit Lactobacillus fermentum (Feminella® Hereditum®), Gruppe B (127 Frauen) wurden 21 Tage mit Lactobacillus salivarius und Gruppe C (101 Frauen) mit verschiedenen Antibiotika behandelt. Vor Behandlungsbeginn war die Anzahl der Bakterien in allen drei Gruppen gleich. Laktobazillen konnten nicht identifiziert werden. Die durchschnittliche Schmerzintensität vor Behandlungsbeginn wurde von Frauen auf einer Skala von 0 (= sehr schmerzhaft) bis 10 (= schmerzfrei) mit 2,01 bis 2,35 angegeben.

Nach 21 Behandlungstagen war sowohl die Anzahl der Bakterien in der Muttermilch als auch die Schmerzintensität bei den Gruppen A und B signifikant niedriger als bei den Frauen der Gruppe C. Die Rezidivrate der Gruppe A und B war zu 66% niederiger im Vergleich zur Gruppe C. Damit zeigt die Studie, dass mittelgradige Brustentzündungen mit Lactobacillus fermentum mindestens genauso gut behandelt werden können wie mit Antibiotika.

* R. Arroyo et al. Treatment of infectious mastitis during lactation: antibiotics versus oral administration of Lactobacilli isolated from breast milk. Clinical Infectious Diseases. 2010.

Studienergebnisse im Detail

Behandlung mit: Feminella® Hereditum® Antibiotika
Bakterienabnahme nach 21 Tagen Behandlung von 4.35 auf 2.61 Punkte (→ Die schädlichen Bakterien konnten effektiver bekämpft werden.) von 4.39 auf 3.28 Punkte
Schmerzentwicklung nach 21 Tagen: (auf einer Skala von 0 = sehr schmerzhaft bis 10 = schmerzfrei) von 2.35 auf 8.68 Punkte (→ Die untersuchten Frauen hatten deutlich weniger Schmerzen als in der Vergleichsgruppe.) von 2.01 auf 5.81 Punkte
Erneutes Auftreten einer Mastitis bei 10,5% der Frauen bei 30,7% der Frauen
Pilzerkrankungen während der Behandlung bei keiner der Frauen bei 8,9 % der Frauen
Auftreten von Blähungen während der Behandlung bei 5,6% der Frauen bei keiner der Frauen
Unterbrechung des Stillens während der Behandlung bei keiner der Frauen bei 8,9% der Frauen